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Kuriosum beim 3:0 Heimerfolg gegen Snakes

Die Vorgaben aus Sicht der Eggenberger waren relativ einfach. Den Auswärtssieg gegen Kapfenberg aus der letzten Woche mit einer guten und konzentrierten Leistung gegen die Snakes bestätigen. Dieser Plan ging auf und man ließ in keiner Sekunde in diesem Spiel Zweifel aufkommen, wer das Eis als Sieger verlassen wird.

Mit hohem Tempo und Spielwitz schnürrte man die Snakes in ihrem Drittel ein. Aber auch im Backcheck war man konzentriert und ließ den Snakes kaum Möglichkeiten, ihre Giftzähne zu zeigen. Bei den wenigen Unachtsamkeiten war dann Goalie Florian Zeugswetter, auf den wir später noch zurückkommen, zur Stelle. Nachdem sich die Spielcharakteristik über drei Drittel nicht veränderte, wundert es kaum, dass auch die ersten beiden Tore nahezu ident waren. Die Überlegenheit im gegnerischen Drittel konnten unsere Jungs zu keinem zählbaren Erfolg ummünzen und so schnappte sich unsere #21, Marco Hirschberger, die Scheibe an der eigenen blauen Linie und schloß seinen energischen Sturmlauf mit einem halbhohen Schuss in lange Eck ab zum 1:0 im ersten und nach selber Manier zum 2:0 im zweiten Drittel. Im selben Spielabschnitt war es auch Kapitän Matthias Florian, der im Powerplay bei einem Rebound zur Stelle war und den starken Snakes Goalie Nico Kindl zum 3:0 überwinden konnte. Das war die Entscheidung und auch der Endstand in diesem Spiel.

Wo ist jetzt das Kuriosum? Seit 5, in Worten fünf, Jahren hütet ein gewisser Florian Zeugswetter unser Gehäuse. Ein Goalie, der jedes Jahr den Preis zum „Goalie der Saison“ abholt und dessen Klasse unbestritten und einfach klasse ist. In diesem Spiel war es erstmals soweit und wir feiern mit unserem „Schwettl“ sein erstes Shutout. Der lange Anlauf zu diesem Ereignis ist dem Umstand geschuldet, dass man das eine oder ander Mal, im Wissen um diese Qualität im Tor, unter Umständen nicht so konsequent agiert wie nötig. Gott sei Dank, dürfen wir uns auf so einen Kapazunder, Stimmungskanone und tollen Typen verlassen – Congrats Zeugi und vor allem ein rieisiges DANKE SCHÖN für zig, zig Megasaves und deinen Einsatz am und neben dem Eis für dein Team! Einfach großartig dich beim ATSE zu wissen.

So und nach dem konzentrierten Auftritt am Eis  folgte ein ausgelassener bei der Weihnachtsfeier – nicht nur gute Spieler sondern auch Typen. Resultat: lässige und starke Truppe – Danke Boys!

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Back on track – Auswärtssieg in Kapfenberg (3:1)

Vor dem Spiel galt für beide Teams der selbe Vorsatz, mit einem Erfolg die letzten Niederlagen vergessen zu machen. Um es vorweg zu nehmen, dass gelang unseren Jungs vortrefflich!

Der eingangs erwähnte Vorsatz lähmte beide Teams in keinster Weise. Ganz im Gegenteil, es wurde von der ersten Sekunde voll auf das Tempo gedrückt. Es waren die Kängurus aus Kapfenberg, die zum ersten Mal jubeln durften. In der 6. Spielminute stimmt bei unserem Team die Zuordnung nicht. Der völlig freistehende Hoppl bekommt die Scheibe und bezwingt Goalie Zeugswetter. Keine fünf Minuten später haben jedoch unsere Jungs die Ärmel oben. Nach gutem Forecheck im gegnerischen Drittel kommt die Scheibe zu Pirmin Riedmann und der Routinier nutzt diese Chance und erzielt den Ausgleich zum 1:1. Das Intensität im Spiel bleibt weiter hoch, Treffer fallen in diesem Drittel aber keine mehr.

Im zweiten Drittel änderte sich, sehr zur Freude der Zuseher, wenig. Wenig kam in diesem Drittel auch auf den Spielbericht. Einzig eine Strafe unseres Verteidigers, Michael Sanin, musste der Punkterichter eintragen. Das Eishockey aber auch ohne Tore attraktiv sein kann, zeigten beide Teams mit ihrer Spielweise.

Das letzte Drittel begann gleich einmal mit einer Kuriosität. Matthias Florian bringt aus spitzen Winkel die Scheibe auf das Tor der Kapfenberger. Der Puck rutscht Goalie Zirngast durch die Hosenträger und kullert, klar ersichtlich, in das Tor. Zum Leidwesen der Eggenberger, waren die Schiris scheinbar noch in der Pause oder mit Gedanken sonstwo und gaben den Treffer nicht. Laut Spielern mit dem Argument, „nicht gesehen, wie die Scheibe reinging“. Fakt ist, das sie das schwarze Spielgerät aus dem Tor holen mussten und da die Netze und Tore vor Drittelbeginn geprüft wurden, stellt sich schon die Frage, wie soll sie reingekommen sein? Möglicherweise machte diese Fehlentscheidung unsere Mannschaft noch giftiger. Nach abermals guten Forecheck, versucht der Kapfenberger Verteidiger, den Puck hoch aus dem eigenen Drittel zu befördern. Unser Kapitän, Matthias Florian, übernimmt die Scheibe, fast wie ein Fussballer, mit der Brust, fährt alleine auf das Tor zu und donnert die Scheibe unter die Latte zur 2:1 Führung. In der 51. Minute dann die Vorentscheidung. Seppi Innerkofler übernimmt den Puck hinter dem eigenen Tor von seinem Torhüter (Assist Zeugswetter!!), fährt relativ unbedrängt ins Angriffsdrittel der Kapfenberger. Seinen Handgelenkschuss kann der Goalie parieren, aber nicht arretieren und ein hellwacher Innerkofler verwertet seinen eigenen Rebound zum 3:1. Coach Reinthaler vom KSV nimmt ein Timeout und recht früh volles Risiko, in dem er Torhüter Zirngast durch einen Feldspieler ersetzt. Die Kängurus drängen, aber unsere Jungs behalten Nerven und einen klaren Kopf und bringen verdient den Vorsprung über die Schlußsirene.

Mit dem Sieg und vor allem mit der Leistung, bewies unser Team, dass die Worte nach der Niederlage gegen Frohnleiten keine leeren Worthülsen waren, sondern sie genau wussten, was zu tun war. Ein Sieg in Kapfenberg gegen starke Hausherren, soll zwar das Selbstvertrauen stärken, aber immer mit Bedacht den Schlendrian (Freigeist Symptom ATSE), nicht wieder einreissen zu lassen. Top Job boys – es war attraktiv, spannend, schnell und stark gespielt!

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Spiel #5, Sieg #5 – wir gewinnen gegen Zeltweg mit 3:2 (PS)

Nach dem spielfreien Wochenende, das nur bedingt spielfrei war, da einige unsere Jungs bei der Skater Hockey EM im Trikot des österreichischen Nationalteams so richtig Gas gegeben haben, stand das schwere Auswärtsspiel in Zeltweg an.

Der Bericht stammt aus dem Eindruck von zwei Dritteln + Overtime + Penaltyschießen. Warum zwei Drittel? Diesmal konnte der Schreiber nicht vor Ort sein und griff somit auf die Live Übertragung von Platin TV zurück. Leider hat man sich dort Allerheiligen zum Motto genommen und nahezu das gesamte zweite Drittel durch ein schwarzes Bild ersetzt. Somit war keine Gesamtbetrachtung möglich und eine telefonische Abstimmung mit Coach Jonas Schuller nötig.

Mein persönlicher Eindruck war, dass wir sehr abgebrüht gespielt und das Spiel unter Kontrolle hatten. Andererseits leisteten wir uns durchaus vermeidbare Fehler, welche den Löwen gute Kontermöglichkeiten gaben. Diese Fehler entstehen möglicherweise auch mit dem Wissen im Hinterkopf, einen Zeugswetter im Tor zu haben, der die Dinger einfach hält und das tat er auch. Im ersten Drittel war es dann Seppi Innerkofler, der nach einem Bully hellwach war und mit einem schönen Haken das Tor weit auf machte und die Scheibe über den Goalie in die Maschen versenkte. 1:0 für den ATSE und Zeit für die erste Drittelpause.

Das Spiel war auch im zweiten Drittel, bis auf den unbewegten schwarzen Bildschirm, dem ersten sehr ähnlich, mit dem Unterschied, dass keine Treffer fielen. Das sollte sich im letzten Drittel ändern. Zuerst war es Spielertrainer Schuller, der eine Drangperiode der Eggenberger erfolgreich abschloß und das 2:0 erzielte. Möglicherweise machte dieser Spielstand unsere Jungs schon zu sicher und raubte einige Prozent an Konzentration. Genau diese könnten bei nahezu identen Situationen gefehlt haben. Bully im eigenen Drittel, Scheibe geht vor das Tor und da steht zuerst Dinhopel und erzielt mit dem 2:1 den Anschlusstreffer und dann Kapitän Daniel Forcher mit dem Ausgleich zum 2:2.

Die Overtime blieb ergebnislos und wie gegen den KSV mussten unsere Jungs ins Penaltyschiessen. Starke Torhüter wiesen die Stürmer in die Schranken und abermals war es unser Kapitän Florian Matthias, der den entscheidenten Penalty verwandelte und sein Team jubeln ließ.

Das Fazit vom Coach. Er sah spritzige, giftige und starke Löwen und dieses Spiel hätte auch einen anderen Ausgang nehmen können. Durch Ausfälle in der Abwehr mussten zwei Stürmern auf die Verteidigerposition und das haben beide Jungs super erledigt. Möglicherweise war aber diese Umstellung ausschlaggebend, dass im Angriff ein wenig der Spielwitz gefehlt hat.

Fakt ist aber, dass wir diese Punkte gerne mitnehmen und den äußerst erfolgreichen Saisonstart prolongieren konnten. Alle Teams gespielt, die Liga ist eng und wir wissen, dass es sich beim Tabellenstand zwar um eine schöne Momentaufnahme handelt (Phrase mit hohem Wahrheitsgehalt), auf der wir uns nicht ausruhen dürfen, sondern weiterhin hart an unserem Spiel arbeiten müssen. Der Mannschaft muss man ein großes Kompliment aussprechen, die sich diese Erfolge erspielt und erarbeitet hat – Chapeau Jungs!

Das nächste Wochenende sind wir spielfrei und am 16. November um 17:30 kommt es in Liebenau zu einem Wiedersehen mit den Löwen aus Zeltweg.
Be there